
Der Mario-Film ist seit seiner Veröffentlichung ein Riesenerfolg. Er hat eine massive Begeisterung unter den Fans ausgelöst, die diese filmische Neuheit in der Nintendo-Welt herzlich willkommen geheißen haben. Dieser Erfolg veranlasste die kreativen Köpfe von Nintendo, eine Fortsetzung des Films in Erwägung zu ziehen.
Marios unbestrittener Erfolg hat jedoch auch das Interesse von Raubkopierern geweckt, wie es bei beliebten Filmproduktionen oft der Fall ist. Die Filmpiraterie ist seit vielen Jahren eine weit verbreitete Praxis. Mario wurde jedoch Opfer einer eher neuartigen Form der Piraterie.
Normalerweise finden raubkopierte Filme ihren Weg auf spezielle Websites oder werden auf skrupellosen Plattformen gestreamt. Im Fall von Mario fand der Film seinen Weg auf noch erstaunliche Medien, nämlich das argentinische Fernsehen.
Vor einigen Tagen strahlte GEN TV den gesamten Film zur besten Sendezeit aus, nur wenige Wochen nach seiner offiziellen Veröffentlichung. Es ist wahrscheinlich, dass dieser Fernsehsender nicht über die Ausstrahlungsrechte verfügte, was Nintendo missfallen könnte.
Noch unerwarteter war, dass der Film auch auf Twitter (X) landete, wo er 48 Stunden lang illegal und kostenlos verbreitet wurde. Insgesamt erreichte das Video des Films fast 10 Millionen Aufrufe, bevor es gelöscht wurde. Wie konnte es zu einer solchen Situation kommen?
Zum größten Teil hing das Problem mit Twitter Blue zusammen, einem Abonnementdienst, der es den Nutzern ermöglicht, einstündige Videos zu posten. Der Mario-Film wurde einfach in zwei Teile geteilt, um auf der Plattform veröffentlicht zu werden. Derzeit ist es nicht mehr möglich, den Film kostenlos auf Twitter anzusehen. Und das ist auch illegal.
Zusätzlich wurde die Situation durch eine unzureichende Moderation auf Twitter verschärft, die hauptsächlich darauf zurückzuführen war, dass Elon Musk zahlreiche Mitarbeiter entlassen hatte. Dadurch konnte das Video zwei Tage lang online bleiben. Nintendo, das dafür bekannt ist, beim Schutz seiner Rechte kompromisslos zu sein, wird wahrscheinlich hart auf diesen Vorfall reagieren. Dies könnte rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen dieser illegalen Verbreitung haben.
Angesichts dieser verschiedenen Formen der Piraterie wird Nintendo wahrscheinlich drastische Maßnahmen ergreifen müssen, um seinen kleinen schnurrbärtigen Klempner zu schützen. Zunächst einmal ist es wahrscheinlich, dass rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet werden, die den Mario-Film illegal verbreitet haben (sei es im argentinischen Fernsehen oder auf Twitter). Nintendos Anwälte beobachten diese potenziellen Urheberrechtsverletzungen sehr genau. Gegen die Rechtsverletzer könnten rechtliche Schritte eingeleitet werden. Dies würde als Abschreckung für andere dienen, die versucht sind, geschützte Inhalte zu rauben.
Parallel dazu könnte Nintendo seine Bemühungen im Bereich der digitalen Sicherheit verstärken, um zukünftige Leaks seiner Filmwerke zu verhindern. Dies könnte Maßnahmen wie einen besseren Schutz digitaler Dateien und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Online-Plattformen beinhalten. All dies mit dem Ziel, raubkopierte Inhalte schnell zu erkennen und zu entfernen.
Schließlich ist es wichtig zu erwähnen, dass diese Piraterie Auswirkungen auf Nintendos zukünftige Pläne im Bereich Film haben könnte. Das Unternehmen könnte zögerlicher sein, Fernsehanstalten oder Online-Plattformen Filmrechte zu gewähren, ohne deren Kontrollen und Sicherheitsgarantien zu verschärfen. Dies könnte bedeuten, dass Nintendo strengere interne Vertriebsoptionen für zukünftige Filmadaptionen in Betracht zieht, um sein intellektuelles Erbe besser zu schützen.