
Das Konzept ist einfach: Für 19,99 $ können die Spieler mit dem Immerse Gamepack, das von der Firma Embody, einem Spezialisten für Weltraum-Audio, entwickelt wurde, ein individuelles Audioprofil erhalten. Diese Funktion nutzt die Morphologie des jeweiligen Nutzers, um einen immersiven 3D-Sound zu erzeugen, der dabei helfen könnte, Schlüsselgeräusche im Spiel, wie z. B. Schritte, leichter zu identifizieren.
Alle Spieler von Black Ops 6 können kostenlos auf eine Grundversion des Weltraum-Sounds zugreifen, den sogenannten Enhanced Headphone Mode. Diese allgemeine Version bietet eine gute Audioqualität, jedoch ohne die Anpassung, die das Embody Gamepack bietet. Nutzer, die mehr wollen, können sich für die Premium-Version entscheiden, die ein präziseres und intensiveres Klangerlebnis bieten soll.
Die Diskussion um “Pay to Hear“ ist heftig. Auf der einen Seite befürchten einige Spieler, dass dies einen unfairen Vorteil für diejenigen einführen könnte, die bezahlen können, wodurch das Erlebnis möglicherweise zu einem „Pay-to-Win“-Modell wird. Andere hingegen sind der Meinung, dass es sich dabei lediglich um eine optionale Verbesserung handelt, ähnlich wie beim Kauf eines besseren Headsets.
In einem kompetitiven Shooter wie Call of Duty spielt Audio eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn es darum geht, Gegner ausfindig zu machen, bevor sie sichtbar werden. Ein immersiverer Sound könnte daher für kompetitive Spieler einen echten Unterschied machen. Der Zugang zu einem verbesserten Klangerlebnis durch eine Transaktion wirft jedoch die Frage nach der Fairness von Mikrotransaktionen in Online-Spiel Umgebungen auf.
Das Immerse Gamepack ist für alle Plattformen erhältlich, einschließlich Xbox Series X|S, PlayStation und PC über Steam, Battle.net und den Microsoft Store. Die fünfjährige Lizenz für 19,99 $ ist nur für diejenigen von Interesse, die mit Kopfhörern spielen, da die Verbesserung speziell die Immersion des Klangs betrifft.
Letztendlich spiegelt diese Initiative vielleicht einen neuen Ansatz für Premium-Inhalte wider, indem sie eine kostenpflichtige Personalisierung anbietet, die die zukünftigen Praktiken in der Spielebranche beeinflussen könnte. Nur die Zeit wird zeigen, ob diese Funktion allgemein angenommen oder als ein Auswuchs der Mikrotransaktionen gesehen wird.