
Wenn du deinen Schuss beim Wechsel von VALORANT zu Battlefield 6 beibehalten möchtest, musst du unbedingt deine Sensitivität umrechnen. Jedes FPS hat seine eigene Berechnung der Sensitivität und des Sichtfeldes. Wenn du also die gleichen Rohwerte beibehältst, besteht die Gefahr, dass dein Visier zu langsam oder zu schnell ist. Das Ergebnis: Deine Reflexe und dein Muskelgedächtnis leiden darunter.
Am einfachsten ist es, einen Online-Rechner zu verwenden. Du gibst deine VALORANT-Empfindlichkeit (z. B. 0,45) und deine DPI ein, wählst Battlefield 6 als Zielspiel aus und die Website gibt dir direkt den richtigen Wert an. Um dir eine Vorstellung zu geben: Die Grundformel lautet: 1 VALORANT-Sensi (bei 800 DPI) = 38,984 bei Battlefield 6 (ebenfalls bei 800 DPI). Wenn du also bei VALORANT mit 0,5 spielst, ergibt das bei Battlefield 6 etwa 19,5.
In der Praxis gehst du wie folgt vor: Notiere dir deine Empfindlichkeit und deine DPI, nutze einen Konverter wie GamingSmart, EGamersWorld oder Sensitivity-Converter, wähle VALORANT als Quelle und Battlefield 6 als Ziel, übernehme den Wert und wende ihn im Menü von Battlefield 6 an (Optionen > Tastatur/Maus > Empfindlichkeit). Teste es anschließend im Training oder im Einzelspielermodus und passe es ein wenig an, wenn es nicht ganz deinen Vorstellungen entspricht.
Kleiner Tipp: Das Sichtfeld von Battlefield 6 ist größer als das von VALORANT, sodass sich das Spielgefühl selbst bei einer perfekten Umrechnung ein wenig ändern kann. Wenn du VALORANT im Format 4:3 oder 16:10 spielst, wird dies noch deutlicher spürbar sein. Am besten feilst du nach der Umstellung noch ein wenig an deiner Empfindlichkeit, damit du dich wirklich wohlfühlst. Und denke daran, den Vorgang zu wiederholen, wenn du deine DPI oder Auflösung änderst.