
Wenn man mit Schach anfängt, kann man sich leicht in all den komplizierten Namen der Eröffnungen und den Dutzenden von Varianten, die es zu lernen gilt, verlieren. Man muss jedoch nicht alles wissen, um gut zu spielen: Drei einfache Eröffnungen reichen aus, um sich gute Gewohnheiten anzueignen und schnell Fortschritte zu machen.
Die erste, die du ausprobieren kannst, ist die italienische Eröffnung. Sie beginnt mit 1.e4 e5 2.Cf3 Cc6 3.Fc4. Es ist ganz einfach: Du nimmst mit deinem Bauern das Zentrum ein, entwickelst deinen Springer und deinen Läufer und roschierst dann schnell. Diese Eröffnung ist ideal, um die Grundlagen zu lernen: die Sicherheit des Königs, die Kontrolle des Zentrums und die Koordination der Figuren. Die Stellungen sind oft offen, sodass du Taktiken wie Gabeln oder Nageln üben kannst, was perfekt ist, um Fortschritte zu machen.
Wenn du etwas ruhigeres und solideres bevorzugst, kannst du das Londoner System spielen. Du beginnst mit 1.d4, dann Ff4, e3, Cf3 und c3. Der Vorteil ist, dass es gegen fast alles funktioniert, was der Gegner spielt, sodass du dir nicht viele verschiedene Varianten merken musst. Du erhältst stabile Stellungen, in denen du dich darauf konzentrieren kannst, deine Figuren gut zu platzieren und manchmal einen Angriff auf den gegnerischen König zu starten. Diese Eröffnung wird von Amateuren sehr gerne gespielt, weil sie einfach zu verstehen ist und wenig Chancen bietet, schnell in eine Falle zu tappen.
Wenn du mit Schwarz spielst, brauchst du schließlich auch eine leicht zu merkende Eröffnung. Die Caro-Kann-Verteidigung ist dafür perfekt geeignet. Sie beginnt mit 1.e4 c6 2.d4 d5 und ermöglicht es dir, sofort das Zentrum zu attackieren, ohne große Risiken einzugehen. Die daraus resultierenden Stellungen sind solide und helfen dir, das Manövrieren und den intelligenten Austausch zu lernen. Außerdem erhältst du oft eine gute Bauernstruktur, was für Endspiele sehr vorteilhaft ist.