
Der Speer bietet eine echte zusätzliche Reichweite im Nahkampf, aber allein ist er in Bezug auf Verzauberungen weniger interessant als das Schwert. Hier kommt das ins Spiel, was viele als Attribut-Swapping bezeichnen, auch wenn der Begriff oft missverstanden wird. Tatsächlich handelt es sich dabei weder um Modding noch um das Verschmelzen von Gegenständen, sondern um einen ultraschnellen Wechsel zwischen zwei Waffen, die nebeneinander in deiner Hotbar platziert sind.
Das Prinzip ist einfach. Du legst deine Lanze in einen Slot und dein Schwert direkt daneben. Wenn du mit der Lanze angreifst, wechselst du im Moment des Schlags sofort zum Schwert. Das Spiel wendet dann die Effekte des Schwertes an und nutzt gleichzeitig die Reichweite der Lanze. Das Ergebnis: Du triffst wie mit einer Lanze, aber der Schaden und die Effekte kommen vom Schwert.
Deshalb ist diese Technik so stark. Mit dem Speer bleibst du außerhalb der Reichweite von Mobs oder Spielern, während das Schwert die eigentlichen Kampfboni liefert. Ohne diese Boni ist der Speer zwar komfortabel, aber deutlich schlechter als ein gut verzaubertes Schwert.
Damit dies gut funktioniert, muss dein Schwert vollständig optimiert sein, da es als Grundlage für die Effekte dient. Im Allgemeinen sucht man ein Schwert mit „Schärfe V” für den Rohschaden, „Beute III” zur Maximierung der Drops, „Feueraspekt II”, wenn man zusätzlichen DPS will, und natürlich „Robustheit III + Ausbessern”, damit man es nie reparieren muss. Der Rückstoß ist optional, nützlich im Überlebensmodus, wird aber im PvP oft vermieden.
Im Spiel verhältst du dich so, als wäre der Speer deine Hauptwaffe. Du greifst aus der Ferne an, kontrollierst den Raum und sicherst die Kämpfe. Creepers werden viel weniger gefährlich, Hoglins sind einfacher zu handhaben, und im PvP kannst du den Gegner zuerst treffen, was den entscheidenden Unterschied ausmacht. Der Wechsel erfolgt fast unbewusst und mit ein wenig Übung läuft er flüssig ab.