
In Counter-Strike 2 wird dein Aim nicht besser, indem du einfach planlos spielst. Mit einer klar strukturierten 15‑Minuten‑Routine kannst du eingespielt, präzise und selbstbewusst in ein Match starten, ohne eine Stunde auf irgendwelchen sinnlosen Maps zu vertrödeln. Diese Routine kannst du vor jeder Session nutzen, selbst wenn du wenig Zeit hast.
Zuerst stehen 5 Minuten reines Warm-up an. Ziel ist nicht, einen Highscores zu jagen, sondern deine Hand „wach“ zu machen. Lade ein HS‑only Deathmatch oder eine klassische Aim-Map und spiel bewusst langsamer. Achte auf dein Fadenkreuz: immer auf Kopfhöhe, saubere Linien, konstante Bewegungen. Kein wildes Sprayen, keine erzwungenen Flicks – du willst einfach wieder ein sauberes, stabiles Aim-Gefühl bekommen.
Danach geht es 4 Minuten lang an die erste Übung, mit Fokus auf Tracking und Micro-Adjustments. Auf einer Aim-Map mit beweglichen Zielen verfolgst du den Kopf erst für etwa eine Sekunde, bevor du klickst. Diese Übung bringt dir bei, kleine Korrekturen zu machen, statt zu überziehen. Genau das brauchst du später in echten Matches, vor allem in Duellen auf mittlerer Distanz.
Die zweite Übung dauert ungefähr 3 Minuten und dreht sich um kurze, kontrollierte Flicks. Platziere dein Fadenkreuz zwischen zwei Zielen, flick auf den Kopf, schieße eine einzelne Kugel und kehre wieder zum Ausgangspunkt zurück. Es geht nicht darum, so schnell wie möglich zu sein, sondern so genau wie möglich. Wenn deine Flicks sauber sitzen, kommt die Geschwindigkeit mit der Zeit von selbst.
Zum Schluss folgen 3 Minuten „Match-Simulation“. Geh zurück in ein normales Deathmatch und spiele so, wie du auch im Wettkampf spielen würdest. Strafes, Stoppen, Schießen, Repositionieren – alles wie in einem “richtigen” Game. Setze das um, was du gerade trainiert hast, ohne dich zu sehr zu verkopfen. Hier verknüpft dein Gehirn das Training mit echten Spielsituationen.
Diese Routine funktioniert, weil sie kurz, wiederholbar und klar fokussiert ist. Wenn du sie vor jedem Match durchziehst, wirst du schnell weniger Schüsse missen, stärkere Opening-Duelle führen und vor allem direktes Selbstvertrauen ab der ersten Runde merken. Es ist keine Magie, sondern lediglich effizientes Training.