
In ARC Raiders zählen Seeker-Granaten, auch Tracking-Granaten genannt, zu den mächtigsten Utility-Tools des Spiels. Sie erlauben es euch, Druck aufzubauen, versteckte Gegner aufzuspüren oder einen Feind zum Repositionieren zu zwingen – ohne euch selbst direkt zu zeigen. Anders als Standardgranaten lassen sie sich jedoch nicht einfach beim ersten Lauf finden.
Um Seeker-Granaten freizuschalten, müsst ihr zuerst euren Account vorantreiben. Sie hängen vom Gesamtfortschritt ab und werden über die XP-Meilensteine freigeschaltet. Bis ihr das nötige Level erreicht habt, erscheinen sie weder im Inventar noch im Loadout-Menü. Wichtig: Schließe mehrere saubere Runs hintereinander ab, erledige side objectives und vor allem die Extraktion überleben – erst dann zählt die XP wirklich.
Sobald der Meilenstein offen ist, findet ihr Seeker-Granaten in der Kategorie Granaten/Utilities eures Loadouts. Vorsicht: Sie ersetzen eure Standardgranaten nicht automatisch. Ihr müsst sie manuell vor Missionsstart equippen, sonst geht ihr mit Default-Gear los. Viele Spieler vergessen, sie auszurüsten, obwohl sie sie freigeschaltet haben.
Im Spiel sind sie simpel, aber tödlich. Nach dem Wurf sucht die Granate automatisch nahe Feinde – Spieler oder ARCs – und rast direkt darauf zu. Perfekt zum Auskundschaften riskanter Zonen, Checken, ob Gebäude besetzt sind oder einen Gegner aus seiner Deckung zu holen. Solo liefert sie risikofrei Informationen, im Squad wird sie oft als Signal verwendet, um einen koordinierten Push zu starten.
Für den maximalen Effekt müsst ihr euren Build anpassen, denn bestimmte Perks und Module verbessern Reichweite, Einsatzhäufigkeit oder Schaden. Selbst ohne extremes Min-Maxing machen kürzere Cooldowns oder mehr Utility-Kapazität in längeren Raids einen großen Unterschied.