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WoW Midnight: Welche Addons funktionieren nach dem Pre‑Patch noch?

Der World of Warcraft: Midnight Pre‑Patch bringt große Veränderungen mit, wie Addons funktionieren. Es handelt sich nicht nur um ein Kompatibilitäts‑Update. Blizzard hat die Addon‑API und die Rolle von Addons im Gameplay grundlegend verändert, mit dem klaren Ziel, den Wettbewerbsvorteil bestimmter Tools zu reduzieren und das Addon‑Erlebnis näher an das zu bringen, was die Standard‑Schnittstelle bereits bietet.

Die wichtigsten Änderungen betreffen kampforientierte Addons. Ein großer Teil der bisher verfügbaren Daten wie interne Timer, Gegner‑Aktionen und detaillierte Kampflog‑Informationen sind für Addons nicht mehr zugänglich. Praktisch können Addons Kampfinformationen nicht mehr nutzen, um Entscheidungen zu treffen, Mechaniken vorherzusagen oder Gameplay‑Logik zu automatisieren. Blizzards erklärtes Ziel ist, dass Addons Informationen nur anders darstellen dürfen, aber nicht dafür genutzt werden sollen, Entscheidungen für den Spieler zu treffen.

Als Ergebnis existieren beliebte Tools wie WeakAuras, DBM oder verschiedene PvP‑Tracker zwar weiter, ihre Funktionalität ist aber deutlich eingeschränkt. Sie arbeiten nun hauptsächlich als visuelle Overlays, nicht mehr als Systeme, die Begegnungen vorhersehen können. Addons, die stark auf Kampf‑Parsing oder vorhersagende Logik angewiesen waren, sind am stärksten betroffen, da der Zugriff auf detaillierte Kampfdaten über API‑Anpassungen eingeschränkt wurde.

Diese Verschiebung spiegelt eine breitere Designphilosophie von Blizzard wider. Ziel ist es, das Gameplay‑Erlebnis zu standardisieren, sodass Spieler mit fortgeschrittenen Addon‑Setups keinen Zugriff auf Informationen haben, die in der Standard‑UI nicht bereits verfügbar sind. Um diesen Übergang zu unterstützen, integriert das Spiel nun mehrere Features, die früher von Addons gehandhabt wurden, darunter verbesserte Boss‑Timer, Cooldown‑Tracking und ein umfassenderes UI‑Framework, das mit dem Pre‑Patch eingeführt wurde.

Praktisch gesehen verschwinden Addons nicht ganz, aber ihre Rolle verändert sich. Automatisierungs‑ und Vorhersage‑Tools verlieren an Relevanz, während Addons, die sich auf Lesbarkeit und Customization konzentrieren, weiterhin nutzbar und nützlich sind. Boss‑Mods wie DBM oder BigWigs funktionieren weiter, konzentrieren sich aber hauptsächlich darauf, native Warnungen zu verbessern, statt Begegnungs‑Mechaniken selbst zu berechnen. DPS‑Meter und ähnliche Tools basieren nun auf offiziellen Spiel‑Daten statt auf unabhängiger Log‑Analyse.

​Die besten Alternativen hängen von den Spielerbedürfnissen ab. Für Kampf‑Bewusstsein ist die aktualisierte Blizzard‑Schnittstelle oft ausreichend für Raids und Mythic+. Für Customization bleiben UI‑fokussierte Addons wie Frame‑Anpassungen, Nameplate‑Verbesserungen oder Layout‑Tools voll relevant, da sie die Präsentation ändern, statt auf eingeschränkte Daten zuzugreifen. Nicht‑kampforientierte Addons, einschließlich Inventar‑Management oder Planungstools wie Mythic Dungeon Tools, bleiben weitgehend unverändert.

​Insgesamt bewegt Midnight World of Warcraft in Richtung eines Modells, bei dem Addons Klarheit verbessern, statt zusätzliche Informationen zu liefern. Der Pre‑Patch markiert eine Übergangsphase, und viele Addons werden sich entwickeln, während Entwickler sich an die neue API anpassen und Blizzard das System in zukünftigen Updates weiter verfeinert.

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